Der Arbeitsmarkt,
sichtbar gemacht
Lernen Sie den Jobmonitor der Bertelsmann Stiftung näher kennen: Auf dieser Seite stellen wir die Idee und Entwicklung des Projekts vor, zeigen, für wen der Jobmonitor interessant ist, und geben Einblicke in Datengrundlage und Methodik. Die Idee des Projektes haben wir zudem in einem kurzen Video für Sie zusammengefasst.
Der Jobmonitor entschlüsselt heute was den Arbeitsmarkt von morgen bestimmt.
Über das Projekt
Was braucht der Arbeitsmarkt? Diese Frage treibt das Jobmonitor Projekt der Bertelsmann Stiftung an. Es wertet Millionen Online-Stellenanzeigen aus und zeigt, welche Fachkräfte, Qualifikationen und Kompetenzen bis auf Kreisebene aktuell gefragt sind. Ziel ist es, Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote noch besser auf die tatsächlichen Bedarfe des Arbeitsmarktes abzustimmen. Wie sich die Daten des Jobmonitors konkret in der Praxis nutzen lassen, zeigen wir anhand verschiedener Zielgruppen und ihrer jeweiligen Aufgaben.
Auswertungen werden bis auf die Ebene von Kreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung gestellt. Regionale Arbeitsmarktakteure können ihre Maßnahmen mit den Analysen des Jobmonitors gezielt auf die aktuellen Bedarfe ausrichten. Konkret bedeutet das:
Leitung Arbeitsverwaltung
können ihre Qualifizierungsangebote gezielt auf die regionalen Bedarfe ausrichten
Vermittler- und Berater:innen
können ihre Bildungsbedarfsplanung mit der Arbeitsmarktnachfrage abgleichen
Politik, Verbände, Sozialpartner
können spezifische, regionale Entwicklungen am Arbeitsmarkt frühzeitig erkennen
–Millionen
ausgewertete Stellenanzeigen
400
Kreise im Vergleich
–
Stellen im letzten Monat
Auch für Arbeitnehmer:innen bietet der Jobmonitor Orientierung. Wollen sie sich weiterbilden oder gänzlich beruflich umorientieren, können sie beispielsweise überprüfen, ob der angestrebte Beruf in der eigenen Region gefragt ist.
Datengrundlage & Methodik
Wie werden aus über 80 Millionen Stellenanzeigen verlässliche Erkenntnisse über den Arbeitsmarkt? Dafür braucht es eine sorgfältige Datenaufbereitung und methodische Expertise. Die Online-Stellenanzeigen werden vom Datenanbieter Textkernel by Bullhorn zur Verfügung gestellt und anschließend vom Team des Jobmonitors in Zusammenarbeit mit &effect data solutions GmbH aufbereitet, klassifiziert und analysiert. Wer genauer wissen möchte, wie das funktioniert, findet Antworten in unseren FAQs und ausführliche Einblicke in unseren Methodenberichten.
Datenerhebung
Tägliche Erfassung von über 200.000 Stellenanzeigen durch Textkernel by Bullhorn und direkte Bereitstellung der Daten über eine Pipeline an den Jobmonitor.
Datenbereinigung
Entfernung von Stellenanzeigen-Duplikaten und Gewichtung von Zeitarbeitsstellen, um Verzerrungen zu vermeiden.
Klassifikation
Entwicklung und Anwendung von Algorithmen die verschiedene Informationen aus den Stellenanzeigen wie Berufe, Kompetenzen oder Abschlüsse herauslesen und klassifizieren.
Analyse
Erstellung verschiedener Arbeitsmarkt-Analysen anhand der aufbereiteten Daten. Bereitstellung der Ergebnisse auf dem Jobmonitor durch Studien, Kurzanalysen und thematische Unterseiten.
Hier geht es zu den Analysen:
Entwicklung des Jobmonitors
Der Jobmonitor startete 2021 mit dem Ziel, Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote mithilfe von Online-Stellenanzeigen besser auf die Bedarfe des Arbeitsmarktes abzustimmen. Heute analysiert unser interdisziplinäres Team gemeinsam mit weiteren Expert:innen den Arbeitsmarkt und entwickelt Datenangebote für unterschiedliche Zielgruppen.
Mit neuen Daten, Analysen, einem verbesserten Design und Zugängen für die Praxis wächst der Jobmonitor stetig weiter. Im Projektbaustein „Jobmonitor vor Ort“ erproben wir dazu mit Beschäftigungsförderungen, Arbeitsagenturen, Jobcentern und Weiterbildungsträgern aus fünf Regionen, wie sich die Daten vor Ort nutzen lassen.
Auch die Qualität der Datenanalyse entwickeln wir weiter: Gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung haben wir das OJA Forum gegründet. Die Veranstaltungsreihe bringt Wissenschaftler zusammen, um aktuelle Methoden zu diskutieren und Standards zu entwickeln.
Bild von Jan Voth - 2026
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